Selbstbestimmte Hausgeburt in Dortmund

selbstbestimmte Hausgeburt in Dortmund - zusammen mit der Hebammerei Dortmund

Diese Hausgeburt im Dortmunder Norden durfte ich als Geburtsfotografin begleiten – gemeinsam mit der Hebammerei Dortmund. In einer ruhigen, geschützten Atmosphäre entstand eine selbstbestimmte Geburt voller Vertrauen, Kraft und Nähe. Diese Geburtsreportage erzählt von genau diesen leisen und intensiven Momenten.

 

Die HausGeburt beginnt

Die Geburt kündigte sich langsam an. Am Abend schrieb mir Kira eine Nachricht, dass sie langsam Wehen bekäme, die Abstände aber noch zu lang seien. Auch als Geburtsfotografin gehe ich in Rufbereitschaft wie eine Hebamme und freue mich daher immer über Zwischenstände, um den Zeitpunkt besser einschätzen zu können.

Anurf der geburtsfotografin

Um 3:26 kam rief mich dann Mario an. Es war soweit. Das Baby wollte geboren werden. 

Als ich kurz nach 4.00 Uhr ankam, war Hebamme Kim von der Hebammerei Dortmund bereits da und öffnete mir freudig die Tür. Im Haus erwartete mich eine ganz ruhige, gemütliche Atmosphäre mit stimmungsvollem Licht und gedämpfter Musik. Nach einem kurzen Hallo waren Kira und Mario wieder ganz bei sich und der Geburt ihres Kindes. Wehe für Wehe veratmete Kira sie, während Mario sie hielt, ein Schluck Wasser reichte und nicht von ihrer Seite wich. 

Kurze Zeit später ging Kira in die Badewanne, um sich zu entspannen. Das warme Wasser tat ihr gut. 

Gebärende wird nachts im Schlafzimmer von ihrem Partner gehalten während die Hebamme im Hintergrund begleitet
Gebärende veratmet eine Wehe im Badezimmer während einer Hausgeburt in Dortmund mit Unterstützung ihres Partners

Zwischen den Wehen: Ruhe finden und Kraft sammeln

Als das Wasser langsam kühler wurde, verließ Kira die Badewanne.

Hebamme Kim untersuchte sie in Ruhe – Temperatur, Puls und Blutdruck waren unauffällig und auch der Muttermund hatte sich weiter geöffnet. Alles sprach dafür, dass die Geburt ihren natürlichen Weg ging.

Es hieß nun: abwarten, die Wehen kommen lassen, sie veratmen.

Kira entschied sich, sich noch einmal hinzulegen und Kraft zu sammeln.

Wir – Hebamme Kim, eine Hebammenschülerin und ich als Geburtsfotografin – zogen uns zurück, um dem Paar Raum zu geben. In dieser stillen Pause kam schließlich auch die zweite Hebamme Lisa dazu.

Hebamme unterstützt Gebärende beim Aussteigen aus der Badewanne während einer Hausgeburt in Dortmund

Wenn Die HausGeburt innehält

Die Pause wurde zu einer echten Ruhephase – die Wehen ließen nach, der Fortschritt stockte. Sie tat gut. Und brachte gleichzeitig die Frage mit sich, wie es weitergehen würde.

Ein letzter Versuch in der Badewanne blieb ohne Veränderung.In ruhiger Abstimmung entschieden die Hebammen schließlich, die Fruchtblase zu öffnen.

Hebamme misst die Herztöne des Babys während einer Hausgeburt in Dortmund während die Gebärende im Bett liegt
Partner massiert den Rücken der Gebärenden in der Badewanne bei einer Hausgeburt in Dortmund im Morgenlicht

Und plötzlich wird es intensiv

Mit dem Öffnen der Fruchtblase veränderte sich alles. Viel klares Fruchtwasser floss ab – ein Zeichen dafür, dass es dem Baby die ganze Zeit gut gegangen war. Und dann kamen die Wehen zurück. Kraftvoll, intensiv, ohne Pause.

Der Druck im Becken nahm spürbar zu. Kira folgte ihrem Körper – ganz bei sich, ganz im Moment. Es gab nur noch einen Wunsch: ihr Baby endlich im Arm zu halten.

Mario hielt sie so, wie sie es brauchte, gab Halt und Ruhe. Ein Geburtskamm half ihr, den Schmerz zu bündeln und durch jede einzelne Welle hindurchzugehen.

Gebärende veratmet eine intensive Wehe mit Geburtskamm und Unterstützung des Partners bei einer Hausgeburt in Dortmund
Partner hält die Hände der Gebärenden während einer Wehe bei einer Hausgeburt in Dortmund mit Geburtskamm
Gebärende umarmt ihren Partner während einer intensiven Wehe bei einer Hausgeburt in Dortmund und hält einen Geburtskamm

Endlich ist das Baby da

Dann veränderte sich alles. Zeit und Raum verloren ihre Bedeutung. Kira folgte ganz ihrem Körper – auf den Knien, am Bett abgestützt, schob sie mutig mit jeder Wehe mit,

Und dann war es geschafft. Baby J. begrüßte die Welt mit einem kräftigen Schrei.Erleichterung. Glück. Dankbarkeit. So viele Gefühle – und alles auf einmal.

Kira und Mario nahmen ihr Baby sofort zu sich, umarmten, küssten und hielten es ganz fest in ihren Armen. Das Wunder war perfekt.

Mutter hält ihr Neugeborenes direkt nach der Hausgeburt in Dortmund – begleitet durch die Hebammerei Dortmund

Was Kira über mich als Geburtsfotografin sagt

Wir sind total begeistert von Paula und ihrer Arbeit – sie hat uns absolut einfühlsam und professionell bei unserer Hausgeburt begleitet. Eine Erinnerung, die wir nun dank ihrer tollen Bilder für die Ewigkeit vor Augen haben. Sie ist wirklich jeden Cent wert!

Schon beim Vorgespräch wurde toll auf unsere Wünsche und Fragen eingegangen. Bei der Geburt selbst war Paula ganz nah dabei und doch total „im Hintergrund“, sodass wir sie oft gar nicht bemerkt haben. Dadurch sind einzigartige Bilder entstanden, die sie auch sehr schnell zur Verfügung gestellt hat, sodass wir unsere Geburtsmomente schon einige Tage nach der Geburt nochmal Revue passieren lassen konnten. Neben den Fotos hat Paula auch noch Amnionmonde und Plazentabdrücke gemacht, den ersten Schrei als Audio aufgenommen und dafür gesorgt, dass unser Handy im guten Winkel mit läuft für ein Geburtsvideo. Wir hatten also wirklich das „rundum sorglos“ Paket. Nun warten wir noch auf unser Fotobuch, um das wir uns im Wochenbett nicht kümmern mussten – auch das hat Paula übernommen. Es wird sicher wunderschön!

Danke liebe Paula, dass du uns diese Erinnerung geschenkt hast!

Deine Geburt ist es wert, erinnert zu werden

Jede Geburt ist einzigartig – intensiv, echt und voller Bedeutung. Geburtsfotos bewahren, was oft kaum in Worte zu fassen ist: Kraft, Nähe und die leisen Momente dazwischen. Ich begleite euch dabei unaufdringlich und mit viel Respekt. Wenn du dir wünschst, deine Geburt in berührenden Bildern festzuhalten, melde dich gern bei mir.